Continental Automotive GmbH

Risk Supplier Management (RSM)

Zur präventiven und systematischen Betrachtung von Risiken nutzt Continental bei der Lieferantenbewertung unsere Risk Management and Business Continuity Lösung (RMBC), um Produktionsausfälle zu vermeiden.

Die Continental Automotive GmbH als Tochter der Continental AG gehört zu den weltweit führenden Automobilzuliefern. Die Continental AG erzielte mit den drei Divisionen Chassis & Safety, Powertrain und Interior im Jahr 2018 einen Umsatz von rund 44 Milliarden Euro. Die Continental Automotive Group beschäftigt rund 241.000 Mitarbeiter an über 540 Standorten weltweit.

Im Jahr 2015 führt Continental Automotive die Risk Supplier Management Lösung (RSM) zur präventiven und systematischen Betrachtung von Risiken bei der Lieferantenbewertungen ein. Ziel ist es, Produktionsausfälle durch schnelle Reaktionszeiten und abgestimmte Massnahmenkataloge im Falle eines Risikoeintritts so weit wie möglich zu reduzieren oder zu vermeiden. Das Projekt wird von Geocom in Zusammenarbeit mit einem der führenden SAP-Beratungshäuser für die Automobilbranche, MHP, realisiert.

Seit ihrer Einführung wird die RSM-Lösung permanent weiterentwickelt.

Die Lösung

Die Lösung wird auf der bestehenden Conti IT-Infrastruktur als lokale (On-Premise) Lösung betrieben.

Geocom/MHP orientieren sich an den Prozessschritten gemäss den Continental Automotive Regularien. Dies bedeutet, dass der Risikomanagement-Prozess in 3 Hauptelemente gegliedert werden kann: Risiko-Analyse, proaktives Risikomanagement und Risiko-Informationssystem. Jede Risikokategorie wird individuell von einem Expertengremium betrachtet und bewertet, wobei jede Risikobetrachtung einer Kosten-Nutzen-Rechnung unterzogen wird.

Für die definierten Risikokategorien werden quantitative Risikobewertungen bezüglich Eintrittswahrscheinlichkeiten (Probability) und Auswirkungen (Impact) auf die Continental Automotive Group vorgenommen. Die Verknüpfung aus beiden Dimensionen ergeben das Risiko in drei möglichen Risiko-Ausprägungen. Das RSM setzt auf SAP als führendes System ein, die RSM Map setzt auf der ArcGIS Plattform auf und integriert u.a. die Datendienste der SwissRe. In RSM Map werden die verschiedenen Risiken auf Materialebene bewertet und wieder in SAP zurückgeschrieben.

Verschiedene Synchronisations-Mechanismen werden durch die SAP PI-Schnittstelle realisiert.

Der Mehrwert

Mit der präventiven und systematischen Betrachtung von Risiken bei der Lieferantenauswahl vermeidet Continental Automotive risikorelevante Produktionsausfälle.

Durch die Schaffung von Transparenz im Sourcing Prozess bis auf Bauteilebene, und die Möglichkeit, frühzeitig alternative Beschaffungsmöglichkeiten evaluieren zu können, verkürzt sich die Reaktionszeit bei Risikoeintritt. Die abgestimmten Massnahmenkataloge können dann gezielt eingesetzt werden.

INFOBOX

  • Land: Deutschland
  • Branche: Automobil
  • Zahlen & Fakten: Umsatz 44 Milliarden (2018), 540 Standorte weltweit
  • Mitarbeiter: 241 000

Kontakt

Jürgen Lutz |
Jürgen Lutz
+49 89 839315 000