Digitalisierung und Integration: Brücken über Systemgrenzen bauen

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Digitalisierung und Integration: Brücken über Systemgrenzen bauen

21.11.2017

Die Software-Technologie steht weltweit und über alle Bereiche hinweg vor einer grossen Herausforderung: Integration.

Die über lange Zeit gewachsenen Systemlandschaften sind sehr heterogen und erweisen sich hinsichtlich der Integration, dem Ausbau und Innovationsvorhaben als unflexibel. Guter Rat ist teuer, wenn Teile einer Systemlandschaft den neuen Anforderungen nicht mehr gewachsen sind.
Der Umgang mit der zunehmenden Komplexität kann erfahrungsgemäss mit transparenten Integrationen, Schnittstellen und Workflow-Modulen verbessert werden. Eine agile Organisation baut nicht mehr auf hierarchischen Mainframe oder in sich geschlossene Systeme auf (unidirektional). Es geht vermehrt darum, die vorhandenen Informationen in Wert zueinander zu setzen. Der Umstand, dass heute viele Informationen einen Raumbezug aufweisen, deutet darauf hin, dass GIS-Daten heute eine strategische Bedeutung besitzen. Genau dieses Wissen muss einem Unternehmen oder Organisation zur Verfügung gestellt werden, damit der Fortbestand sichergestellt werden kann und sich die getätigten Investitionen in die Zukunft lohnen.

GEONIS 5.4 und folgende Versionen setzen genau in diesem Bereich an. Durch die Einführung von eindeutigen Schlüsseln sind wir in der Lage, als Führendes- und/oder Konsumierendes-System zu interagieren.

GIS GlobalID Integration

Anwendungsbeispiele aus der Praxis sind Schnittstellen zu Berechnungsprogrammen, die Anbindung von ERP-Systemen, Schnittstellen für Fachlösungen, Dokumenten-Management, Data-Warehousing, Reporting und Marketing. Damit leisten wir mit GIS einen zentralen Baustein für die Digitalisierung der Geschäftsprozesse in Ihrer Systemlandschaft, und eröffnen Ihnen neue Möglichkeiten, Geschäftsmodelle auf ändernde Bedürfnisse anzupassen.

In den Medien wird im Zusammenhang mit der Digitalisierung von der Industrie 4.0 gesprochen. Wir wissen jedoch noch nicht so genau was alles darunter zu verstehen ist. Sicher ist: Die sogenannte vierte industrielle Revolution verändert gerade alle Lebensbereiche in irgendeiner Form. Dabei ist die Geschwindigkeit um ein vielfaches schneller als bei früheren Umbrüchen und die Technologie wird neue Lösungen und Ansätze hervorbringen. Dabei transformieren sich die Systeme über alle Grenzen hinweg – physischer, juristischer oder psychologischer Art. Die geläufigen Beispiele sind Uber, Airbnb, Facebook, Google, etc.

Wohin geht die Reise?
Unsere Ziele für Energieversorger und Gemeinden

In den letzten Jahrzehnten wurden Informationen zu den Infrastrukturanlagen mit der Hilfe von GEONIS digitalisiert. Heute liegen weitgehend digitale Informationen vor, die aber nur einem kleinen Teil der Organisation zur Verfügung stehen. Der eigentliche Wert dieser Daten kommt aber erst dann zum Tragen, wenn sie allen Mitarbeitern und/oder Anwendungen zur Verfügung stehen. Erst dann lassen sich die komplexen Zusammenhänge visualisieren und verstehen. Gleichzeitig geht es auch darum, die an unterschiedlichen Stellen gepflegten Daten zu konsolidieren, um Mehrspurigkeiten systematisch aufzuheben. 

GIS Daten Unternehmensweit

Wie kann eine solche Integration aussehen?

Ein typisches Beispiel sind Adressen, die an verschiedenen Stellen und Anwendungen in der Organisation gepflegt werden müssen. Der monetäre und personelle Aufwand für die Pflege dieser Daten allein ist immens. Aus historischer Sicht lässt sich die Ursache für diesen Aufwand erklären; aber wie kann die Integration Hand für eine Lösung bieten?
Ein möglicher Ansatz ist, Systeme gegenseitig zu integrieren und die Adressen nur noch an einer Stelle zu pflegen. Dabei wird ein System als das Führende definiert. Dabei handelt es sich in der Regel um ein ERP, dass die Daten der Rechnungsstellung und Abonnenten führt. Dieses führt und pflegt alle Informationen der Adressen, aber in der Regel ohne die Koordinaten. Eine typische Aufgabe von GIS. Durch eine Integration über Dienste können Daten aus dem GIS bereitgestellt und weiterverarbeitet werden. Die Aufgabe des GIS ist nur noch die Geokodierung der Adressen. Danach steht ein zentraler Datensatz für die Lokalisierung bereit und alle Zuständigkeiten für die Nachführung und Erfassung sind eindeutig geregelt.


GIS Integration Service

Wie unterstützt GEONIS diese Integration?
Durch die Einführung der eindeutigen Schlüssel (GlobalID) ab GEONIS 5.4 öffnen wir uns gegenüber den Bedürfnissen von modularen Systemen und Anwendungen in allen denkbaren Bereichen. GEONIS kann nun alle möglichen Rollen in einer integrierten Umgebung annehmen und damit die Digitalisierung von Prozessen unterstützen.